Podcast: Zeitenwende? (German foreign policy, with Wolfgang Streeck)

Spaßbremse, October 11, 2022.

Ted talks with economic sociologist Wolfgang Streeck, emeritus director at the Max Planck Institute for the Study of Societies in Cologne and one of the leading scholars and commentators on European capitalism. In this exciting conversation, they discuss Germany’s foreign policy role in Europe at this moment of the so-called „Zeitenwende.“

Co-hosted by Ted (@ted_knudsen) and Michelle (@shhellgames). Produced by Isaac (@wuermann).

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„Die Frage muss sein: Wie wollen wir leben?“

Interview mit Michael Risel, SWR2 Zeitgenossen, 1. Juni 2022.

„Soziologe wird man aus einem Gefühl der Fremdheit gegenüber der Gesellschaft, in der man lebt“. Das sagt Wolfgang Streeck, Kind heimatvertriebener Eltern, später Direktor des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung in Köln. Streeck, ein Provokateur im eigenen Milieu, der linke Selbstgewissheiten bewusst in Frage stellt: „Ich bin nicht dazu da, von allen geliebt zu werden.“ (…)

Vollständiges Interview anhören auf swr2.de

RevDem Podcast

Central European University, Democracy Institute, January 21, 2022.

Wolfgang Streeck, Max Planck Institute for the Study of Societies.

Interview by:

Laszlo Bruszt, Co-director of the CEU Democracy Institute, Professor of Sociology at the Central European University, and Editor-in-Chief of RevDem.

Michal Matlak, Managing Editor of the Review of Democracy, and Fellow at the CEU Democracy Institute.

Video:

Audio:

Interview on „Critical Encounters: Capitalism, Democracy, Ideas“

Podcast by Aufhebungabunga, November 10, 2020.

We are joined by leading German public intellectual Wolfgang Streeck to discuss the role of Germany at the end of the End of History. How is it and the EU faring under the assault of Covid-19? We cover Germany’s economic miracles – postwar and post-2008 -, Merkel’s tactical brilliance and strategic ignorance, and how France retains more of a sense of history. (…)

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Book reference

Critical Encounters: Capitalism, Democracy, Ideas. London and New York: Verso 2020.

For more information see Verso website [link].

Investitionsstau ist Ergebnis neoliberaler Politik

Radio-interview mit Jürgen Zurheide, Deutschlandfunk, Februar 29, 2020.

Die Infrastruktur in Deutschland ist in keinem guten Zustand. Angesichts des enormen Investitionsstaus stehen derzeit sogar Schuldenbremse und Schwarze Null zur Disposition. Eine Neuverschuldung des Staates sei jedoch an bestimmte Bedingungen geknüpft, auf die die Regierung keinen Einfluss hat, gibt emeritierte Direktor des Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln, Wolfgang Streeck, zu bedenken. Zudem seien mit neuen Schulden allein längst nicht alle Probleme gelöst.

Jürgen Zurheide: Herr Streeck, wir diskutieren gerade in Deutschland wieder heftig über Schuldenbremse oder möglicherweise die Abschaffung für Investitionen. Wie groß ist der Investitionsbedarf in Deutschland?

Wolfgang Streeck: Also daran kann ja gar kein Zweifel bestehen: Auf kommunaler Ebene gibt es einen gewaltigen Investitionsstau. Wir hier im Rheinland sehen ja auch, wie die Brücken anfangen, für Lastwagen gar nicht mehr passierbar zu sein, weil man die nachrüsten muss. Wir haben in den Jahren der neoliberalen Revolution, wenn man das so nennen will, einfach vergessen, dass Dinge laufend gewartet werden müssen, um auf diese Weise Geld zu sparen. Die Bahn ist ein wunderbares Beispiel dafür, da gibt es einen Investitionsstau von Ausmaßen, die man überhaupt nicht beschreiben kann, weil die Stellwerke nicht mehr funktionieren, die Technologie veraltet ist und so weiter. (…)

Weiterlesen und hören auf deutschlandfunk.de

Linke Politik im Schachmatt?

Gespräch mit Clemens Lukitsch, Grautöne, November, 2018.

Der Soziologe Streeck analysiert einen zunehmend der demokratischen Kontrolle entzogen Kapitalismus. Auf die wirtschaftlichen, folgen die politische Erschütterungen in den westlichen Gesellschaften – der Aufstieg regressiver Parteien in Europa, die Wahl Trumps in den USA. Grautöne fragt Streeck, wie viel Zeit noch „gekauft“ werden kann, bis der Konsens des „demokratischen Kapitalismus“ der Nachkriegszeit in sich zusammenfällt. In dem Gespräch geht es auch darum, welche Projekte eine auf soziale Gerechtigkeit abzielende Verteilungspolitik angehen müsste, was die Bewegung #aufstehen dazu beitragen kann und warum im linken Lager ein scharfer Konflikt zwischen Identitäts- und Verteilungsfragen entbrannt ist.

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